Biografisches

18.3.48 geboren in Esslingen, genau 100 Jahre nach der Berliner Märzrevolte. Getauft Wolfdietrich. Mit drei Geschwistern Kindheit im verschlafenen Wäldenbronn am Rande des Schurwalds.

1954 Einschulung im fernen Stuttgart, tägliches Bus- und Bahnfahren

1957 Absolutes Gehör erkannt

Ausbildung & Studium

1954-64 Freie Waldorfschule Stuttgart-Uhlandshöhe

1964 Umzug ins intellektuell geprägte Tübingen, Adoleszenz in der Hippie-Zeit und Studentenrevolte, »make love not war« und »Ho Ho Ho Chi Minh« hießen die Devisen

1964-68 Tübinger Freie Waldorfschule, Abitur

1968-70 Uni Tübingen, Mathe/Physik, Dipl. Vorprüfung

Porträts

1969 Anerkennung als Kriegsdiensverweigerer, 4 Wochen nach der Tet-Offensive

1970 Vordiplom, Umzug nach Berlin, fasziniert von Teilung, Mauer, S-Bahn und Nachkriegsatmosphäre

1970-75 FU Berlin, Mathematik & Statistik, Schwerpunkte: Topologie, Numerik, Informatik. Diplom

1972 Willi Brandt und SPD gewählt, das erste und letzte Mal

1974-78 Mitarbeit in der VSK (Vereinigung sozialistischer Kulturschaffender) als Musiker

Wissenschaft/
Hochschule

1973-76 Tutor für Analysis, Numerik, Differentialgleichungen, Programmieren in ALGOL 60,68

Snnenblume

1977-78
Referendariat Hermann Ehlers-Gymnasium Steglitz, 2. Staatsexamen (Ma,Ph)
AL Igel

im Berliner Schuldienst

1977 Numerische Simulation (Werkvertrag) für das 3. Math. Institut

Musik & Komposition

1977-81 Liedermacher-Duo Doris & Wolf, Präsentation von Altberliner Liedern, Gassenhauern, Polit-Satire, gemeinsam mit Doris Löschin

1978 Gründungsmitglied der Igel-Partei AL, (Alternative Liste Berlin) und der GRÜNEN in Karlsruhe, siehe Publikationen [16][21]

1.5.79 Idee und Konzeption des Stadtteilfestes zum 1. Mai auf dem Lausitzer Platz, Berlin-Kreuzberg, Organisation und Leitung in den Jahren 1979-81 im Auftrag der AL-Kreuzberg
2.5.79 Nach halbjährigem Berufsverbotverfahren (zu oft links von der Mitte gesehen worden), Studienrat in Kreuzberg

1979-81 Leibniz-Gymnasium Kreuzberg (Mathe/Physik)

1981-89 Hector-Petersen-Schule Kreuzberg (Ma/Ph,Informatik,Musik), Fachleitung Mathematik, Aufbau Informatik

Doris Wolf

1987 bis ? Lebenspartnerschaft mit Britta Sutorius

Britta
Band

1987-91 Eine neue Tanzmusik auf Jazz-Basis, d.h. wenig Noten, viel Improvisation, Leitung der Tanzkapelle ’pourquoi pas’

1989-92 Dissertation, Tanz- und Varieté-Musik

1989-93 Promotion Uni Witten-Herdecke, Dr. rer. nat.

1989-? Beschäftigung mit Dynamischen Systemen, Chaos, Delay-Differentialgleichungen, Fraktaler Geometrie

7.1.89 ’Ballnacht in Xylophenia - Tanzbare Kompositionen von Paul Esslinger und Wolf Bayer’, im Ballhaus Kreuzberg Naunynstrasse

Quartier Ensemble

1990-91 Leitung des Quartier-Ensembles , gemeinsam mit Paul Esslinger. Komposition und Arrangement von Variete-Musik, Begleitung von Sängern, Jongleuren, Artisten

31.12.90 Musikalische Umrahmung der Silvester-Show der ARD

1992-97 Mitarbeit am Aufbau der Kurt-Schwitters-Schule Prenzlauer Berg, (Mathe/Info), ab 1994 Leitung der gymnasialen Oberstufe

1995 Neuorganisation der Kurs-Phase, siehe Publikation [2]

Sept. 97 Beim Betrachten der kleinen Meerjungfrau in Kopenhagen: Erkenntnis, dass der Differential-Operator chaotisch ist, (Periode 3, homokline Orbits) Publikationen [5][7][12][22]

1997-2000 die schönste Zeit meines Lebens: Erforschung des Chaos der Differentialrechnung

Das Fraktal Kreuzberg-Traum wurde 2004 von Paul Faltz (Coppi-Schüler) entdeckt, siehe Publikationen

2000 Heirat mit Britta Sutorius

2000 Hans und Hilde Coppi-Schule Berlin-Karlshorst (Ma,Inf), Einführung von Concurrent Programming in Informatik

2000-01 Lehraufträge TU Berlin ’Dynamik, Chaos und Fraktale Geometrie’

2001-05 Wohnen in Karlshorst

2001-03 Lehrerweiterbildung Informatik FU Berlin berufsbegleitend, Schwerpunkt Concurrent Programming, Staatsexamen

2001-2012 Jugend-forscht-Pate. Betreuung von 29 Wettbewerbsbeiträgen zu Mathematik/Informatik und Technik, erstellt von 11 Frauen und 18 Männern,
8 davon wurden Preisträger (1./2./3. Landessieger): 6 Frauen und 2 Männer

Fraktal
Mascha Kaleko

2004 - 2009 Musikalische Unterstützung des Zimmertheaters Karlshorst bei der Mascha Kaleko-Produktion ’Zur Heimat erkor ich mir die Liebe’

2005-2014 Wohnen in Friedrichshain

2005 Installation von Seminarkursen zu Fraktaler Geometrie und Chaos

2005 Straßenmusik im Wahlkampf von Hans-Christian Ströbele

2008 Verleihung des Lehrerpreis der Helmholtz-Gemeinschaft für Motivation von Schülerinnen und Schülern zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit

26.03.09: Auszeichnung mit dem Titel: “Berliner Jugend forscht-Lehrer 2009”

2010 Die Hans und Hilde-Coppi-Schule erhält in Essen den Jugend forscht-CTS-Schulpreis, verliehen durch die CTS – Gruppen- und Studienreisen GmbH

Boxhagener Stadtmusikanten

2009: Neues Musikprojekt - Boxhagener Stadtmusikanten

2011 Die Hans und Hilde-Coppi-Schule wird Berliner Jugend-forscht-Schule 2011.

Abschied von der Hans-und-Hilde-Coppi-Schule,
Eintritt in den Ruhestand

Projekt 2012
love, peace and jazz-music – hippiesongs mit den www.boxhagener-stadtmusikanten.de

2015
Auflösung der Boxhagener Stadtmusikanten

2017
Auf Initiative des Vorstands der GEW Berlin: Gründung der GEW-Stadtmusikanten, eine – nicht nur – Seniorengruppe, welche den Stil der Boxhagener Stadtmusikanten weiter pflegt, also love, peace and jazzmusic spielt.